Wie ist der Ablauf?

In welchem Verfahren werden die Mittel bewilligt?

Zwischen der Landesbeauftragten und dem Landesamt für Soziales und Versorgung (LASV) wurde ein zweistufiges Verfahren vereinbart. Die Antragsteller senden ihre Anträge an die Landesbeauftragte. Diese werden daraufhin geprüft, ob der Antragsteller zuwendungsberechtigt und ob das Projekt inhaltlich für zuwendungsfähig erachtet wird. Im nächsten Schritt geht der Antrag an das LASV, das das gesamte weitere Verwaltungsverfahren durchführt. Dort werden die Zuwendungsbescheide erarbeitet, die Verwendungsnachweise geprüft sowie alle entstehenden Fragen mit den Antragstellern geklärt.

Für die Beantragung ist das vom LASV bereitgestellte Formular zu verwenden. Das Formular finden Sie unten stehend. Bitte beachten Sie, dass Sie alle geforderten Unterlagen dem Antrag beilegen und ihn an die Landesbeauftragte senden.

Die Anträge sollen mindestens acht Wochen vor Projektbeginn bei der Landesbeauftragten eingereicht werden. Letztmögliche Antragsfrist für das Jahr 2015 ist der 30. September, für das Jahr 2016 der 31. August (Eingang des vollständigen Antrags bei der LAkD). Die Maßnahme darf nicht vor der Bewilligung begonnen werden.

Der Verwendungsnachweis ist innerhalb der im Zuwendungsbescheid benannten Frist einzureichen. Er soll auf dem zur Verfügung gestellten Vordruck eingetragen werden und aus einem Sachbericht sowie einem zahlenmäßigen Nachweis ohne Vorlage von Belegen bestehen. Originalbelege über die Einzelzahlungen und die Verträge über die Vergabe von Aufträgen sowie alle sonst mit der Förderung zusammenhängenden Unterlagen sind zehn Jahre nach Vorlage aufzubewahren, sofern nicht nach steuerlichen oder anderen Vorschriften eine längere Aufbewahrungsfrist bestimmt ist. Nicht verwendete Mittel sind sofort zurückzuzahlen.

  • Antragsformular Zuwendung
    für Opfervereine und -verbände, Häftlingsgemeinschaften und Aufarbeitungsinitiativen im Land Brandenburg
    (WORD mit 69.0 KB)
letzte Änderung am 23.06.2015