Staatliches Doping in der DDR Situation der Dopingopfer und der neue Hilfsfonds

Informationsveranstaltung mit Prof. Ines Geipel und Dana Boldt

Beginn: 20.02.2017 18.00 Uhr

Ende: 20.02.1017 20:00 Uhr

MRZ Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus, Bautzener Str. 140, 03050 Cottbus

Ines Geipel, einst eine Weltklassesprinterin beim DDR-Sportklub Motor Jena und heute die Vorsitzende des Doping-Opfer-Hilfe Vereins (DOH), spricht über das systematische Doping in der DDR.

Im staatlichen Auftrag wurden Hochleistungs- und Nachwuchssportler gedopt. Sie erlitten hierdurch erhebliche gesundheitliche Schäden, deren Spätfolgen erst jetzt zu Tage treten. Im August 2002 wurde ein Dopingopfer-Hilfegesetz verabschiedet und ein Hilfsfonds eingerichtet, der jedoch nicht alle erfasste und bereits Ende 2007 ausgeschöpft war. Nun errichtete die Bundesregierung einen zweiten Hilfsfonds.

Programm:

Begrüßung

Ulrike Poppe, Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur

 

Vortrag:

Prof. Ines Geipel: „Das staatliche Dopingsystem in der DDR und der Hilfsfonds für die Dopingpfer

Gespräch:

Prof. Ines Geipel und Dana Boldt (Turnerin des ASV Frankfurt und Dopingopfer)

Moderation: Ulrike Poppe

Dienstag, 21. Februar, 10:00 – 16:00 Beratung:

MRZ, Bautzener Straße 140, 03050 Cottbus

Bitte vereinbaren Sie für die Beratung einen Termin über unsere Geschäftsstelle, Tel.: 030-44710826

Eine Veranstaltung der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD), Hegelallee 3, 14467 Potsdam

Tel: 0331 / 237292-0, aufarbeitung@lakd.brandenburg.de und der doping-opfer-hilfe e. V., http://no-doping.org/

letzte Änderung am 27.02.2017