Staatliches Doping in der DDR Situation der Dopingopfer und der neue Hilfsfonds

Informationsveranstaltung mit Prof. Ines Geipel und Heike Knechtel

Beginn: 04.04.2017 18.00 Uhr

Ende: 20:00 Uhr

Gedenkstätte Lindenstraße, Lindenstraße 54

14467 Potsdam

Ines Geipel, einst eine Weltklassesprinterin beim DDR-Sportklub Motor Jena und heute die Vorsitzende des Doping-Opfer-Hilfe Vereins (DOH), spricht über den Doping-Staatsplan 14.25 in der DDR.

Im staatlichen Auftrag wurden Hochleistungs- und Nachwuchssportler gedopt. Sie erlitten hierdurch erhebliche gesundheitliche Schäden, deren Spätfolgen erst jetzt zu Tage treten. Im August 2002 wurde ein Dopingopfer-Hilfegesetz verabschiedet und ein Hilfsfonds eingerichtet, der jedoch nicht alle erfasste und bereits Ende 2007 ausgeschöpft war. Nun errichtete die Bundesregierung einen zweiten Hilfsfonds.

Programm:

Begrüßung

Rainer Potratz, Referent der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur

Vortrag:

Prof. Ines Geipel: „Das staatliche Dopingsystem in der DDR und der Hilfsfonds für die Dopingopfer“

Gespräch:

Prof. Ines Geipel und Heike Knechtel (Nachwuchsleichtathletin an der KJS Leipzig, Dopingopfer)

Moderation: Rainer Potratz

Donnerstag, 6. April, 10:00 – 16:00 Beratung:

Geschäftsstelle Dopingopferhilfe e. V., Schliemannstraße 23, 10437 Berlin

Bitte vereinbaren Sie für die Beratung einen Termin über unsere Geschäftsstelle, Tel.: 030-44710826

Eine Veranstaltung der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD) in Kooperation mit der Gedenkstätte Lindenstraße und der Fördergemeinschaft "Lindenstraße 54" und der doping-opfer-hilfe e. V.

LAkD, Hegelallee 3, 14467 Potsdam, Tel: 0331 / 237292-0, aufarbeitung@lakd.brandenburg.de, doping-opfer-hilfe e. V., http://no-doping.org/

 

letzte Änderung am 10.04.2017