Stiftung Anerkennung und Hilfe

Anlauf- und Beratungsstelle hat am 3. April ihre Arbeit aufgenommen

Seit dem 01. Januar 2017 gibt es die Stiftung Anerkennung und Hilfe. Durch sie sollen in allen Bundesländern Hilfen für Menschen möglich werden, die als Kinder und Jugendliche in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe oder Psychiatrie Leid und Unrecht erfuhren. Betroffen sind hiervon Bürgerinnen und Bürger, die in den Jahren 1949 bis 1975 in der Bundesrepublik Deutschland und in den Jahren 1949 bis 1990 in der DDR in diesen Einrichtungen untergebracht waren und heute noch unter den Folgen leiden.

Ziel der Stiftung ist die Anerkennung der leidvollen Erfahrungen durch

  • die Verbesserung der Lebenssituation der Betroffenen,
  • die wissenschaftliche Aufarbeitung der stationären Unterbringung in Psychiatrie und Behindertenhilfe und
  • die Aufklärung der Öffentlichkeit.

 

Maßgeblich bei der Umsetzung dieser Ziele sind die Anlauf- und Beratungsstellen in allen Bundesländern. Im Land Brandenburg ist diese Anlaufstelle bei der Aufarbeitungsbeauftragten, Ulrike Poppe, angebunden.

Die Stelle hat ihre Arbeit am 03. April 2017 aufgenommen.

Aufgaben der neuen Anlaufstelle sind:  

  • Begleitung der Betroffenen bei der persönlichen Aufarbeitung ihrer Lebensgeschichte durch ein Gespräch,
  • Unterstützung bei der Inanspruchnahme einer einmaligen Geldpauschale und einer Rentenersatzleistung
  • Beratung zum Regelsystem und zu anderen Hilfen.

Die Anlauf- und Beratungsstelle ist wie folgt zu erreichen:

Telefon: 0331/ 237 292 60, Fax: 0331/ 237 292 66

E-Mail: anerkennung.hilfe@lakd.brandenburg.de

Anschrift: Am Stellwerk 1 (Eingang Friedrich-Engels-Str.), 14473 Potsdam

Ansprechpartner:

Silvana Hilliger (Leitung)

Sascha Nebel (Sekretariat)

 

letzte Änderung am 13.04.2017