Die Wassergrenze

Das Grenzregime der DDR in Berlin am und unter Wasser

Beginn: 02.09.2017 18.30 Uhr

Ende: 20:00 Uhr

Schloss Sacrow, Spiegelsaal, Krampnitzer Str. 33, 14469 Potsdam

Etwa 40 Kilometer der Grenzlinie in Berlin verlief an Seen oder Wasserstraßen. Hierfür erfand die DDR besondere
Sperranlagen. Dabei bestand Anfangs das Problem darin, dass die Wasserstraßen für den Gütertransport nach Ost-Berlin und die DDR deutlich wichtiger war als für West-Berlin. Auch die Beschaffung von Booten für die mit den Kontrollen beauftragten Polizeieinheiten war schwierig. Erst mit
dem Mauerbau konsolidierte sich das Grenzregime am Wasser. Der Vortrag zeigt das Entstehen dieser besonderen Form des Grenzregimes seit den frühen fünfziger Jahren bis 1989.

Bebilderter Vortrag von Gerhard Sälter & Manfred Wichmann. Einlass ab 18.00 Uhr

Eine Veranstaltung im Begleitprogramm der Ausstellung „Gärtner führen keine Kriege. Preußens Arkadien hinter Stacheldraht“ in Kooperation mit der Stiftung Berliner Mauer und dem Verein Ars Sacrow e.V.

letzte Änderung am 11.08.2017