Stellenausschreibung bei der LAkD

Eine Referentin/ einen Referenten für politisch-historische Erwachsenenbildung

Die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD) berät Bürgerinnen und Bürger, die in der Sowjetischen Besatzungszone und DDR von Verfolgung betroffen waren und unterrichtet die Öffentlichkeit über die Wirkungsweisen diktatorischer Herrschaftsformen. Zudem berät sie öffentliche Stellen und kooperiert mit Opferverbänden und zahlreichen Bildungs- und Forschungsinstitutionen sowie öffentlichen Einrichtungen.

Die LAkD sucht  zur sofortigen Einstellung am Dienstort Potsdam 

eine Referentin/ einen Referenten für politisch-historische Erwachsenenbildung

 mit einer Wochenarbeitszeit von 40 Stunden.

Zu den Aufgaben gehören insbesondere

 

  • Entwicklung und Durchführung von Angeboten der politisch-historischen Erwachsenenbildung (Tagungen, Diskussionsforen, Seminare, Publikationen)
  • Entwicklung von Angeboten zum inter- und intragenerationellen Dialog zur DDR-Geschichte
  • Aufbau und Pflege eines landesweiten Netzwerkes sowie Erarbeitung und Umsetzung von Kooperationsprojekten mit kommunalen und zivilgesellschaftlichen Trägern zur Aufklärung der Öffentlichkeit über die Wirkungsweisen diktatorischer Herrschaftsformen gemäß § 2 BrbAufarbBG
  • Koordination von Forschungsprojekten der LAKD mit anderen Kooperationspartnern
  • Koordinierung der Arbeitsaufgaben der LAkD im Rahmen des Gesamtkonzeptes
  • Abwesenheitsvertretung der LAkD

 

Anforderungen:

  • abgeschlossenes Hochschulstudium (Diplom, Magister, Master oder Staatsexamen in Soziologie, Sozialwissenschaften, Pädagogik, Geschichte, Jura)
  • anerkannte Qualifikation und Praxiserfahrung als Mediator, Organisationsberater oder Coach
  • sehr gute Kenntnisse der Geschichte der SBZ und  DDR
  • sehr gute Kenntnisse der politischen und sozialen Situation im Land Brandenburg
  • mehrjährige Praxis in der Erwachsenenbildung
  • Fähigkeit zu selbständigem wissenschaftlichen Arbeiten
  • Erfahrungen im Umgang mit Archivmaterialien zur Geschichte der DDR
  • Erfahrungen in Personalführung und Verwaltung
  • ausgeprägte Fähigkeit zu einem sensiblen Umgang mit ratsuchenden Personen
  • sehr gute mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit
  • gründliche und umfassende Anwendungskenntnisse der einschlägigen Standardsoftware (MS-Office)
  • hohe Kommunikationskompetenz, sicheres öffentliches Auftreten
  • hohe Selbstständigkeit und hohes Verantwortungsbewusstsein
  • Flexibilität und hohes Organisationstalent
  • Teamfähigkeit
  • Belastbarkeit
  • Führerschein Kl. B
  • gute Englischkenntnisse

Die auszuübenden Tätigkeiten lassen eine Bewertung bis zur Besoldungsgruppe A 15 BBesO oder Entgeltgruppe 15 TV-L zu.

Für nähere Informationen zum Ausschreibungsverfahren steht Ihnen Frau Hilliger

(Tel.: 0331/237 292 0) gern zur Verfügung.

Für Schwerbehinderte gelten bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung die Bestimmungen des SGB IX.

Ihre aussagekräftigen und vollständigen Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte bis zum 20. Oktober 2017 (Datum des Poststempels) an: Die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur, Frau Domhardt - persönlich, Hegelallee 3, 14467 Potsdam.

Die Auswahlgespräche finden voraussichtlich am 16. und 17. November 2017 statt.

letzte Änderung am 05.10.2017