"Kontroverse Geschichte(n). Pädagogik an Lernorten zu SBZ und DDR

Fortbildungsangebot für Mitarbeiter*innen von Gedenkstätten, Museen und Lernorten

Die Geschichte von SBZ und DDR sind Jahrzehnte nach der Friedlichen Revolution in vielfältiger Weise Teil historischer-politischer Bildungsarbeit, doch eine Diskussion der damit verbundenen Gedenkstättenpädagogik findet bislang nur wenig übergreifend statt. Die Professionalisierung der Gedenkstättenarbeit an den DDR-Erinnerungs- und Bildungsorten bedarf einer steten Weiterentwicklung.

In diese Lücke sowohl in der pädagogischen Praxis als auch in der Fachdiskussion stieß das Projekt »Bildungsauftrag versus Kontroversität«, das die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die Bundeszentrale für politische Bildung sowie die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD) unterstützten. In Zusammenarbeit der Projektträgerin SOCIUS Organisationsberatung gGmbH aus Berlin und der LAkD aus Brandenburg sollte die Auseinandersetzung mit der Geschichte von SBZ und DDR in Schule und außerschulischer Bildung durch die Nutzung von Gedenkstätten als Lernorte gestärkt werden, die pädagogische Praxis von Gedenkstättenbesuchen mit Jugendlichen qualifiziert werden und für die Heterogenität von Gruppen sensibilisiert werden.

Die Ergebnisse der zweijährigen Arbeit wurden am 6. Dezember 2017 im Rahmen einer Fachtagung in Berlin der Öffentlichkeit präsentiert. Das entstandene Qualifizierungsangebot »Kontroverse Geschichte(n). Pädagogik an Lernorten zu SBZ und DDR« für Multiplikator*innen aus dem Feld der historisch-politischen Bildung ist ab 2018 fester Bestandteil der Angebote der LAkD. Die Handreichung dazu besteht aus einem fachlichen Teil und einem Methodenteil (Übungen).

Einen Hinweis auf entsprechende Fortbildungsveranstaltungen finden Sie hier.

 

letzte Änderung am 13.06.2018