„…es tut gut, dass einmal danach gefragt wurde…“

Abschlusstagung Fonds Heimerziehung in der DDR in den Jahren 1949-1990

Beginn: 28.11.2018 10.00 Uhr

Ende: 16:00 Uhr

Der Fonds „Heimerziehung in der DDR in den Jahren 1949 bis 1990“ endet am 31. Dezember 2018. Viele Kinder und Jugendliche haben in Heimen der DDR Leid und Unrecht erfahren. Dieses erlittene Unrecht hat zu massiven Beeinträchtigungen ihrer Lebenschancen geführt, die bis heute nachwirken.

Im Land Brandenburg, wie in allen Bundesländern, konnten deshalb in den vergangenen sechs Jahren Betroffene Hilfen aus dem Fonds erhalten.

Die Landesbeauftragte als Trägerin der Anlauf- und Beratungsstelle des Fonds im Land Brandenburg lädt gemeinsam mit dem Ministerium für Bildung, Jugend und Sport zum Abschluss ein

  • über die Begegnungen mit ehemaligen Heimkindern zu berichten,
  • darüber zu reflektieren, ob das Ziel des Fonds erreicht wurde,
  • aber auch gemeinsam zu überlegen, welche Impulse für die heutige Heimerziehung gegeben werden können. 

Den Blick auf die Vergangenheit wollen wir mit dem Blick auf die Gegenwart und Zukunft der sozialen Arbeit verbinden, indem wir uns mit Ihnen in offenen Gesprächsrunden zu diesen Schwerpunkten austauschen.

Die Tagung richtet sich an Fachkräfte im Sozialwesen und in der Jugendhilfe, in den Wohlfahrtsverbänden, in Ausbildungsstätten, an Historiker, an Auszubildende und Studierende, an Menschen, die Heimerziehung als Betroffene erlebten und an Bürgerinnen und Bürger, die an diesen Fragen interessiert sind.

letzte Änderung am 22.11.2018